Hirschau

Der etwas versteckte Biergarten auf der stark frequentierten Park-Piste vom Chinaturm übers Seehaus zum Aumeister wartet donnerstags und am Wochenende mit Live-Musik am Tanzboden auf. Bis ein Uhr morgens dürfen wir hier die Krüge stemmen.

Wo dereinst im Auwald Hirsche gejagt wurden, entstand zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wirtshaus zur Verpflegung der Arbeiter der Maffei'schen Maschinenbauanstalt. Heute ist das Traditionshaus samt großem Biergarten wieder in Familienbesitz. Und das merkt man auch: Restaurant und Festsaal warten frisch herausgeputzt auf das gehobene Nordschwabinger Publikum.

Draußen schmeckt uns das Hendl aber noch viel besser. Und die Preise wirken deutlich freundlicher als im Seehaus.

Leider stehen in diesem Traditionsgarten nur wenige Bäume. Trotzdem: Die Hirschau ist und bleibt ein angenehmer Biergarten.

Hirschau

Gyßlingstr. 15, 80805-München-Schwabing, 36 09 04 90
www.hirschau-muenchen.de

  • Wann Täglich 11 - max. 1 Uhr
  • MVV U 6 Dietlindenstraße Bus 144 Osterwaldstraße
  • Parken Großer anbei
  • Rad Radwege Englischer Garten, Hirschau; vom Isar-Radweg über Isarring; 0,5 km Seehaus 2 km Chinesischer Turm 3 km Zum Aumeister
  • Sitzplätze 1800; zur Hälfte Holzgarnituren
  • Essen Große Auswahl, Steckerlfisch von der Fischer Vroni, 1/2 Hax'n
  • Kinder Abenteuerspielplatz, Seilbahn, Piratenschiff
  • Bier Löwenbräu
  • Plus Schöne Lage; preiswerter als die Nachbar-Biergärten
  • Minus Viele Schirme; wenige Bäume im Garten
  • Fazit Familienfreundliche Parkschenke

© KNÜRR-Verlag

Tipp

Baden in der Hirschau

Viele Münchner kennen den Englischen Garten nur bis zum Kleinhesseloher See. Dabei ist die Hirschau der viel größere Teil des Parks, am Wochenende weniger überlaufen und mit zwei klassischen Anlaufstationen am Süd- und am Nordrand: dem Biergarten Hirschau und dem Aumeister (42). Der Schwabinger Bach und der Oberjägermeister-Bach durchziehen die Auwiesen, die Isar bildet die Grenze - ideal zum Baden! Wem das zu wild ist, der gehe zum Tanztee im Wirtshaus.

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