Der Weyprechthof

Ein Nachbarschafts-Biergarten mit U-Bahn-Anschluss und, wie es sich in Bayern gehört, gleich neben der Kirche. Wer einfach einen gemütlichen Abend verbringen will, der ist in diesem Garten gut aufgehoben. Der Radweg führt direkt vorbei, viel Platz für die Kinder ist vorhanden, nur der Zaun setzt ihnen Grenzen. Donnerstags wartet der Weyprechthof mit einem Riesenschmankerl auf: Ein ganzer Ochs dreht sich da am Spieß. Bei unserem Besuch mundete uns der Karli, ein Mordsbrackl mit seinen 2980 Kilo. Dazu Mariabrunner Dunkel, untermalt von Blasmusik, was will man mehr vom Leben?

Der Weyprechthof sperrt immer auf, wenn's schön ist, auch außerhalb der Hauptsaison. Den Ochs am Donnerstag gibt's oft bis weit in den Oktober hinein. Wer also einen sonnigen Herbstsonntag nicht auf der Wiesn verbringen will, der möge hier vorbeischauen. Wenn die Buden einmal nicht auf haben, kann man sich das Bier drinnen im Wirtshaus holen.

Der Weyprechthof

Ecke Weyprechtstraße, 80937-München-Harthof Max-Liebermann-Straße 6,

  • Wann Mo - Sa 15 - 23 Uhr, So ab 12 Uhr
  • MVV U 2 Harthof Bus 171 Röblingweg
  • Parken Kleiner , sonst im Wohngebiet
  • Rad Radweg aus Schwabing über Belgrad-/Knorrstraße; 1,2 km Wirtshaus am Bavariapark
  • Sitzplätze 800; durchweg Holzgarnituren
  • Essen Reichliches Brotzeit-Angebot, eingelegte Bratmakrele
  • Kinder Kleiner Spielplatz, gut einsehbar, viel Platz
  • Bier Hacker-Pschorr
  • Plus Ruhige Atmosphäre, viel Platz, viele Biersorten
  • Minus
  • Fazit Angenehmer NachbarschaftsBiergarten ohne Besonderheiten

© KNÜRR-Verlag

Tipp

Kirche und Wirtshaus...

... gehören zusammen wie Bayern und Bier. In jedem Dorf, das auf sich hält, stehen die beiden einträchtig nebeneinander - trotz der sonntäglichen Rivalität um die Gunst des Volkes. Wirtshaus und Kirche halten Bayerns Leib und Seele zusammen. Hier im Weyprechthof läßt sich das so gut sehen wie in ungezählten Wirtsgärten und Klostergasthöfen auf dem Lande.

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