Räuber-Kneißl-Garten

Ein ganz ein verruchter Mörder soll er gewesen sein, der Räuber Kneißl mit seinem Schießgewehr (s. Tipp). Und heutzutag trinkt man in seinem Garten Bier, am besten das Kneißl-Dunkle, nebenan frisch gebraut.

Geben Sie bei der Anfahrt nicht zu früh auf, der Garten versteckt sich hinter der Brauerei. Und beim Anmarsch vom Parkplatz geben Sie nicht schon an der Handvoll Freilufttische des Bräustüberls auf, gehen Sie noch über den Brauereihof zum Biergarten. Hier läßt sich ein ruhiger Abend verbringen. Ab und zu bietet der Kneißl-Garten Musik wie zum Beispiel einen Hoagascht.

Nicht vergessen: das Räuber-Kneißl-Museum im Keller des Wirtshauses mit vielen Originalstücken. Man kann den Museumssaal auch für einen feuchtfröhlichen Räuberabend mieten.

Räuber-Kneißl-Garten

Hauptstraße 24 Tel, 82216-Maisach, (08141) 9 42 10
www.wirtshaus-maisach.de

  • Wann Mo - Fr 16 - 23 Uhr Sa/So, feiertags ab 11 Uhr
  • MVV S 3 Maisach
  • Parken nP an der Brauerei
  • Rad 4 km Brauhaus Bruck
  • Sitzplätze 350; fest installierte Holztische
  • Essen Übliche Auswahl, z.B. Schweinsbraten
  • Kinder Schöner Spielplatz, gut einsehbar
  • Bier Brauerei Maisach
  • Plus Brauereibiergarten, süffiges Kneißl-Dunkel, naturtrübes Kellerbier, gekühlte Maßkrüge
  • Minus
  • Fazit Idyllischer Dorfbiergarten

© KNÜRR-Verlag

Tipp

Der Räuber Kneißl

Mathias Kneißl, Räuber, Mörder und Volksheld, geboren 1875 in Unterweikertshofen nördlich von Maisach und aufgewachsen in der Schachermühle bei Sulzemoos, erschoss 1900 in Irchenbrunn bei Altomünster zwei Gendarmen. Er tauchte in den Wäldern rund um Maisach unter und avancierte zum bayerischen Robin Hood. ,,Kneißl" hieß das Motto vieler Bälle im Fasching 1901, bevor er in Geiselhausen gefasst wurde. Zur Henkersmahlzeit schluckte er sechs Maß Bier.

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