Seehaus Schreyegg

Innen ein nobles Lokal, draußen aber ein bodenständiger Biergarten ohne Besonderheiten, wenn da nicht die Lage wäre: Wie bei seinem Münchner Pendant stehen die Tische vom Seehaus direkt am Ufer. Vom Nordende des Ammersees geht der Blick übers Wasser bis weit hinein in die Berge. Der Schondorfer Zwiebelturm grüßt herüber, ansonsten Grün soweit das Auge reicht.

Selbstbediener finden am ,,Fenster zum See" seitlich am Restaurant Verköstigung. Geheimtipp ist der Steirische Wurstsalat. ,,Geselligkeit pur" ab 10 Personen versprechen die ,,Biergarten-Specials" mit 20-Liter-Holzfass zum Selbstzapfen, dazu gibt's Spare Ribs oder halbe Hendl. Nur gegen Vorbestellung.

Obwohl die Lindauer Autobahn gleich in der Nähe vorüberrauscht, erreicht man Stegen besser auf schönen Rad- und Wanderwegen von Steinebach am Wörthsee über Inning oder von Grafrath über Eching. Wenn das Wetter passt, hat das Seehaus - auch hier ganz der Bruder des Münchner Exemplars - fast das ganze Jahr offen.

Seehaus Schreyegg

Landsberger Straße 78, 82266-Stegen am Ammersee, (08143) 99 25 37
www.seehaus-schreyegg.com

  • Wann Bei schönem Wetter ganzjährig Täglich 10 - 23 Uhr
  • MVV S 4 Grafrath; Bus 952 von Gilching S-Bahn
  • Parken Kleiner vorhanden, oder auf der Straße
  • Rad 0,2 km Fischer 4,5 km See-Post 6 km Dampfschiff 6 km Alter Wirt Etterschlag 7,5 km Alte Villa 8,5 km Emminger Hof
  • Sitzplätze 600; durchweg Holzgarnituren
  • Essen Übliche Brotzeiten; Steirischer Wurstsalat; "Freunde-Special", Spare Ribs
  • Kinder Kleiner Spielplatz, gut einsehbar
  • Bier Hacker-Pschorr
  • Plus Blick über den ganzen See; am späteren Abend herrlich ruhig
  • Minus Schirme
  • Fazit Unscheinbare Einkehr in Traumlage

© KNÜRR-Verlag

Tipp

Per Dampfer zum Biergarten

Steht das Auto am Biergarten, trinkt man meist mehr als man darf, aber weniger als man will. Warum nicht gemütlicher vom S-Bahnhof Herrsching rechtshaltend zur DampferAnlegestelle gehen und dann über den See nach Stegen zum Biergarten schippern? Am Wochenende ist allemal Zeit dazu, die Kleinen freut's sowieso und die Großen, Hand aufs Herz, kaum weniger. Leider heißt es früh wieder aufbrechen, denn der letzte Dampfer zurück geht ziemlich früh.

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